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Auswahl und Lagerung von Bruteiern

Erst einmal zur Auswahl:

Größe und Gewicht von Bruteiern bitte entsprechend der jeweiligen Rasse auswählen, es gibt zu jeder Rasse ein Bruteimindestgewicht.

Günstige und ungünstige Eiformen für die Brut

von oben nach unten: zu spitz – zu rund -zu klein (und spitz) – ok

Bruteier sollten normal geformt sein, also weder zu spitz noch zu rund sein.
Dann sollte das Ei natürlich heil sein, keinerlei Risse und Löcher in der Schale, keine Kalkablagerungen auf der Schale, keine raue poröse Oberfläche.

Zur Brut werden nur saubere Eier verwendet, keinesfalls die Eier waschen wenn sie aus dem Nest geholt werden und für eine optimale Schlupfrate sollten die Eier nicht älter als 10 Tage sein.

Am besten ist es die Eier vor der Einlage in den Brüter zu schieren. So kann man eventuelle Risse erkennen die vorher mit bloßem Auge nicht sichtbar waren und auch Bluteinlagerungen sehen. Beim Schieren kann man auch sehr gut die Luftblase überprüfen, diese sollte sich am stumpfen Ende, also an der runden Seite befinden.

Und nun zur Lagerung….

Bruteier sollten bei Temperaturen zwischen 8 – 15 Grad Celsius und einer Luftfeuchte um die 75% gelagert werden….das Ganze bei guter Luftzirkulation, aber ohne Zugluft und sie dürfen nicht in direkter Sonneneinstrahlung stehen.

Einige lagern die Bruteier liegend, andere auf der Spitze und sie sollten ca 3x am Tag gewendet werden.

Hat man sich Bruteier schicken lassen oder auch selber irgendwo abgeholt, lässt man die Eier wenigstens 24 Stunden ruhen bevor man sie in den Brüter bzw unter die Glucke legt.

 Silverudds Bruteier

Wir arbeiten in unseren Zuchten nach den Vorgaben des SKF (Svenska Kulturhönsföreningen).
Die Silverudds blå sollen ein Brutei – Gewicht von 55g – 65 g haben, wobei das ein Zuchtziel von uns Züchtern ist, da viele Hennen dieses Eigewicht momentan noch nicht erreichen. SB Eier unter 50g sollten allerdings nicht für die Zucht verwendet werden.

Bei den anderen von Martin Silverudd erzüchteten Rassen sieht es folgendermaßen aus, für die Fiftyfive Flowery sind die Vorgaben für das Eigewicht zwischen 60g und 70g, für die Smålandshöna 55g – 65g, bei der Queen Silvia ist das Zuchtziel große braun/gefleckte Eier mit einem Gewicht zwischen 60g – 65g und bei den Isbar sind 55g – 65g Eigewicht angestrebt.

Credits: Ein herzliches Danke an Regina Masuch für das zur Verfügung stellen des Artikels!

 

Oktober 2021:Brief der Svenska Kulturhönsföreningen (SKF)

Wir möchten zu dem Brief der Svenska Kulturhönsföreningen vom 06.10.2021 kurz Stellung beziehen und euch die Sorgen nehmen, dass die beim SB-DACH e.V. registrierten Silverudds Blå , Fifty Five Flowery usw. künftig keine offiziell anerkannten Zuchttiere mehr sind.

Dies ist nicht der Fall, zwar basieren die Zuchtvoraussetzungen und -standards des SB-DACH e.V. auf denen der SKF, dennoch ist der SB-DACH e.V. rechtlich eine eigenständige Vereinigung und benötigen bei der Anerkennung von Zuchttieren keine Zustimmung des schwedischen Vereins. Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass eine enge Zusammenarbeit mit der SKF weder in der Vergangenheit noch heute gleichzusetzen ist mit einem offiziellen Eintrag im schwedischen Zuchtregister, d.h. kein*e Züchter*in außerhalb Schwedens wird künftig bei der SKF offiziell mehr gelistet sein.

Nach dem Vereinsjahr 2020 herrschte bei vielen Vereinsmitgliedern Verunsicherung, wie es mit dem SB-DACH e.V. und den Zuchtprojekten weitergehen soll, wir, also der aktuelle Vorstand, sind uns dessen bewusst und arbeiten mit vollem Engagement daran, den SB-DACH e.V. als Geflügelzuchtverein zukunftsfähig zu machen und mit euch ein aktives Vereinsleben zu gestalten.

Wie die Zukunft des SB-DACH e.V. (SKF, Zuchtstandards usw.) aussehen soll, möchten wir im Zuge des MV 2022 unter allen Vereinsmitgliedern zur Diskussion stellen und innerhalb des Vereins gemeinsam bestimmen.
Für das Jahr 2021 wird es zudem eine Übergangslösung in puncto Beringung geben, denn Züchter*innen des SB-DACH e.V. dürfen 2021 ausnahmsweise ihre Zuchttiere, welche ausschließlich mit SKF Europe Ringen beringt wurden, im Zuchtregister des SB-DACH e.V. als offizielle Zuchttiere eintragen lassen. Ab dem Zuchtjahr 2022 müssen Zuchttiere, die im SB-DACH e.V. Zuchtregister erfasst werden sollen, mit dem Vereinsring des SB-DACH e.V. beringt werden, dürfen jedoch auch doppelt beringt sein, d.h. mit dem SB-DACH e.V. Vereinsring und einem weiteren Geflügelring.

Des Weiteren wird der SB-DACH e.V. auch in Zukunft zugekaufte Zuchttiere und Bruteier der SKF als auch der neu gegründeten SKF Europe anerkennen, diese benötigen allerdings die entsprechenden, offiziellen Nachweise.