Heute möchte ich meine Erfahrungen mit verschiedener Einstreu mit euch teilen.
Mit meiner Hühnerhaltung habe ich vor 5 Jahren begonnen. Natürlich habe ich viel gefragt und hinterfragt, bevor ich damit angefangen habe.
Meine Liebe galt von Anfang an den schwedischen Hühnerrassen. Insbesondere den schwedischen Blumenhühnern. Also wurde ich stolze Besitzerin von einem Hahn und 2 Hennen.

Nun zu meinen Erfahrungen. Meine erste Einstreu war Stroh, schließlich sollte es warm und weich für die Hühner sein. Lief auch ganz gut, bis der Sommer kam und mit ihm die rote Vogelmilbe.

Jeder kennt sie und weiß wie hartnäckig sie sind. Die Vogelmilbe freuten sich über das Stroh. Die Hühner mochten nicht mehr in den Stall.
Zudem finde ich, dass das Stroh sehr staubt und somit nicht gut für Hühner ist.
Also durchforstete ich das Internet sowie viele Facebookgruppen.
Ich probierte Holzspäne und Hanfeinstreu mit Eukalyptus.
Die Holzspäne staubten auch sehr und mussten über die Tonnen entsorgt werden, was mir auf Dauer nicht gefiel.
Bei der Hanfeinstreu dachte ich endlich, ich hätte die Einstreu gefunden.
Leider ist die Hanfeinstreu rutschig, so hatte ich bedenken, dass die Tiere sich verletzen könnten.
Ansonsten war ich zufrieden damit. Es roch gut, staubte nur sehr wenig und nahm die Feuchtigkeit gut auf. Jedoch ist es recht kostenintensiv.

Mittlerweile bin ich bei Dinkeleinstreu mit Zusatz gegen die rote Vogelmilbe angekommen und finde diese Einstreu einfach perfekt für meine Hühner und mich.
Es staubt nur sehr wenig, nimmt super die Feuchtigkeit auf, ist leicht und ich kann es direkt in meinem Garten verteilen. Es funktioniert ungefähr wie bei Katzenstreu. Der Kot heftet sich an die Dinkelspelze und somit reicht es, wenn ich die nassen Stellen entferne und bei Bedarf neue Einstreu drüber gebe.
Für die Aussenvoliere benutze ich die Waldbodeneinstreu. Sie riecht gut, die Hühner scharen und baden darin. Auch diese Einstreu ist sehr ergiebig.

(mit freundlicher Genehmigung von Tabea Brüser)